Im Rahmen dieser Aktion erhielten meine Eltern rund 50 offene Briefe von Freunden, Verwandten, Nachbarn und Arbeitskollegen, die allesamt von der Fassungslosigkeit, dem Entsetzen und, vor allem, dem Unverständnis gegenüber den verhängten Maßnahmen handelten.
All diese Menschen haben eines gemeinsam: Sie kennen meine Eltern länger, intensiver und, mit Sicherheit, viiiiel besser als es Gutachter oder andere Außenstehende jemals könnten. Sie sind es, die tagtäglich mit Mama und Papa zu tun haben. Sie sind es, die die Lebensumstände meiner Eltern bestens kennen und sie sind es auch, die selbst miterlebt haben, wie sehr sich Mama und Papa auf mich gefreut und wie sehr sie sich um mich gesorgt haben...
Damit sich jeder selbst ein Bild von den Widersprüchen zwischen Theorie und Realität und von den vielen Fragen, die all diese Menschen haben, machen kann, möchte ich nachfolgend ein paar dieser Briefe veröffentlichen: