|
Rheinische Post vom 10.12.2002 Ein schwieriger Fall Nicht nur für das Duisburger Jugendamt, auch für das Amtsgericht ist der Fall Judith", über den wir in der gestrigen Ausgabe ausführlich berichtet haben, schwierig und außergewöhnlich. Amtsgerichtsdirektor Kassen wollte und durfte sich zu dem Verfahren selbst zwar nicht äußern, legt aber Wert auf die Feststellung, dass die Eltern des Mädchens im März diesen Jahres ausgiebig gehört worden seien, was auch der Anwalt der Familie wissen müsse. Sechs Stunden habe dieser Anhörungstermin gedauert, dessen Inhalte später in die Entscheidung des Gerichtes eingeflossen sind. Der Anwalt der Eltern von Judith hätte danach Gelegenheit gehabt, eine Stellungnahme abzugeben. Darauf habe er verzichtet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||